Elektrotherapie - IFR
ELEKTROTHERAPIE
IFR = Interferenzstrom - Regulationstherapie
Die Interferenzstrom-Regulationstherapie (kurz: IFR) nach Dr. Hans Nemec ist eine spezielle Form der Elektrotherapie, die auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen basiert und deren Wirksamkeit in klinischen Untersuchungen bestätigt wurde.
Diese Stromtherapie ist aufgrund unterschiedlicher Wirkungsweise nicht mit dem bekannten niederfrequenten "Reizstrom" (TENS) gleichzusetzen!
Hier werden zwei mittelfrequente Wechselströme mittels vier Elektroden an den Körper angeschlossen. Diese beiden Stromkreise kreuzen sich und erzeugen dabei Schwingungen mit neuen Frequenzen, die direkt an der Zelle wirken. Die IFR ist die einzige Möglichkeit, direkten Einfluss auf das Zellinnere auszuüben.
Die IFR beeinflusst die Bioelektrizität der Zelle, die bei erkranktem Gewebe verändert ist.
IFR wirkt auf:
- Zellstimulation
- Reaktivierung der Zelle
- Zellregeneration
Wirkung im Körper:
- stimulierender und regenerativer Einfluss auf das Bindegewebe
- Begünstigung von Heilungsprozessen
- Schmerzlinderung, Normalisierung des Muskeltonus
- modulierender Effekt auf Nervenbahnen
- Anregung des Lymphflusses (Entstauung)
Vorteile der Interferenzstrom-Regulationstherapie:
- Anwendung auch bei metallischen Implantaten möglich
- keine Verätzungsgefahr
- kein Gewöhnungseffekt bei häufiger Therapie
- Anwendung ist nicht unangenehm oder schmerzhaft
Indikationsliste der IFR Therapie:
- Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z.B. :Arthrosen, Arthritiden, Spondylosen, Osteochondrosen,Tendinosen, Myopatien.
- Durchblutungsstörungen wie z.B. :Arteriosklerose,Hufrehe
- Organerkrankungen wie z.B.: Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen,Niereninsuffizienz, Otitis, Parotitis und viele andere
- Neurologische Erkrankungen wie z.B. : Bandscheibenvorfälle, Paresen, Neuralgien, Cauda Equina, Inkontinenz
- Traumatische Erkrankungen wie z.B. : Distorsionen, Muskel- und Sehnenzerrungen, Wund und Narbenbehandlungen
- Ödemtherapie wie z.B. : traumatische Ödeme, primäre Ödeme, postoperative Ödeme und organabhängige Ödeme.
Natürlich gibt es auch Kontraindikationen:
- Trächtigkeit
- Tuberkulose,
- Patienten mit Herzschrittmacher
- Organtransplantaten
- Fieber
- Thrombosen
- Blutungen
Keine Gewährleistung für die Vollständigkeit der Auflistung der Indikationen sowie der Kontraindikationen.
Lasertherapie
Lasertherapie mit einem Laser der neusten Generation.
Was ist Lasertherapie und bei welchen Problemen hilft sie?
Lasertheapie ist moderne High-Tech-Photomedizin, die nur Licht einsetzt die dem Körper nicht schadet.
Das Licht wirkt auf die winzigen Mitochondrien die sich in der Zelle befinden. Die Mitochondrien stellen normalerweise die Energie bereit die unser Körper zum Überleben braucht.
Sie regulieren den Stoffwechsel, der für die Heilungsprozesse wichtig ist. Dazu gehören unter anderem die Durchblutung und Entzündungsreaktionen.
Können die Mitochondrien nicht mehr gut atmen sind sämtliche Selbstheilungskräfte geschwächt. Durch das Laserlicht werden die Mitochondrien gestärkt und bekommen neue Energie.
Somit können sie ihre Aufgabe wieder übernehmen.
Das Laserlicht hat vielfältige Einsatzmöglichkeiten, unter anderem: Schmerzentspannung, Förderung der Durchblutung, Heilung von Wunden, Abbau von Entzündungen. Es ist somit sehr vielfältig einsetzbar.
Große Erfolge erzielt man bei Problemen mit dem Bewegungsapparat: Bei Arthrose, Verspannungen, Bandscheibenvorfällen, Probleme der Bänder und Sehnen, Spondylosen und vielem mehr.
Auch Hautprobleme, Probleme Neurologischer Art ja sogar die Psyche kann mit dem Laserlicht behandelt werden.
Auch zur Akupunktur kann es verwendet werden, und somit ist die Akzeptanz bei den Fellnasen jeder Größe größer.
Bei Fragen zur Lasertherapie können sie mich jederzeit kontaktieren.

Hinweis:
Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht § 3 HWG weisen wir auf Folgendes hin:
Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, deren Wirksamkeit naturwissenschaftlich schulmedizinisch nicht nachgewiesen und nicht anerkannt sind.
Rüttelplatte
Was passiert bei dem Training auf der Rüttelplatte?
Auf der Rüttelplatte werden Bewegungen gemacht die denen auf einer Wippe ähneln.
Durch die schnellen wippartigen Bewegungen reagiert der Körper mit reflexgesteuerten und rhythmischen Muskelkontraktionen, im Wechsel zwischen den beiden Körperhälften. Die Geschwindigkeit kann stufenlos gesteuert werden.
Dadurch, dass die Muskulatur reflexgesteuert angesprochen wird, muss der Muskel nicht bewusst bewegt werden. Bewusstes Muskeltraining ist beim Hund nicht ausführbar, denn der Hund spannt seine Muskulatur nicht auf Kommando an, wie wir Menschen es im Training machen.
Mit der Rüttelplatte wird der Dehnreflex angesprochen und die Muskelkontraktion angeregt. Der Reflex kann wesentlich besser koordiniert werden und ist mit weniger Anstrengung für das Tier verbunden.
Durch die wippartigen Bewegungen der Rüttelplatte wird nicht nur die Muskulatur der Gliedmaßen, sondern auch die Rückenmuskulatur effektiv mit trainiert. Somit wird die gesamte Muskulatur angesprochen.
Was kann mit dem Training auf der Rüttelplatte verbessert werden?
- Verbesserung und Steigerung der Muskelfunktion
- Balance- und Koordinationstraining bei Hunden mit Lähmungen, nach Bandscheibenvorfall-Operationen, neurologischen Ausfallserscheinungen, um nur einige Beispiele zu nennen
- Muskelaufbau nach Immobilisation
- Verbesserung von Dehnfähigkeit und Flexibilität der Muskulatur
- Muskellockerung
- Mobilisation
- Bei Streckspastiken beim Hund (hier tritt oft schon nach einer Behandlung eine Besserung ein).
- Vorbeugung von Rückenproblemen
- Osteoporose-Prophylaxe bei alten Hunden
- Beckenbodentraining bei inkontinenten Hündinnen
- Zur Durchblutungsförderung
Diese Übungen können hierbei nur vorne, nur hinten oder mit dem ganzen Körper angewendet werden. Bei großen Hunden auch in 2 Schritten.


Ultraschalltherapie

Ultraschall ist sicher den meisten zur Diagnostik bekannt. Man kann die Schallwellen aber auch zu therapeutischen Zwecken nutzen.
In der Human sowie in der Veterinärmedizin. Ultraschallwellen sind Schallwellen die oberhalb des menschlichen Hörvermögens liegen. Der Schall beruht auf mechanischen Schwingungen die von einer Schallquelle erzeugt werden. Ich nutze das Gerät Sonostimm der Fa. Zimmer.
Bei der Anwendung des Therapeutischen Ultraschall wird mittels einem Schallkopf über dem betroffenen Gebiet in der Tiefe des Gewebes Wärme erzeugt. Das führt dazu, dass strukturell geschädigtes Gewebe, Sehnen, Bänder und die Kapseln der Gelenke weich werden.
Das Indikationsspektrum des Ultraschalls ist breit, besonders Erkrankungen der Gelenke und der Muskulatur sprechen gut auf die Behandlung an. Besonders bei Arthrose können gute Erfolge erzielt werden.
Auch Myogelosen und Schmerzpunkte können mittels Schallwellen therapiert werden.
Die zu behandelnde Stelle braucht nicht rasiert werden. Das Fell wird angefeuchtet und mittels eines Kontaktgels (bei langhaarigen Hunden ein bißchen mehr
) werden die Schallwellen übertragen.
Die reine Behandlung dauert ca. 5 Min und ist für das Tier schmerzfrei.
Vitalpilze
Eine kleine Einführung in die Mykotherapie.
Mykotherapie: Der Begriff leitet sich von Mykos - Pilz auf Griechisch - ab. Für die Pilze, die in dieser Therapie genutzt werden, gibt es unterschiedliche Bezeichnungen: Vitalpilze, Heilpilze, Medizinalpilze. Manche Autoren sprechen lieber von Nutzpilzen und vermeiden die Bezeichnung „Heilpilz“, weil in Deutschland kein Pilz (anders als bei Heilpflanzen) als Arzneimittel zugelassen ist.
Haben sie sich schon einmal Gedanken über Pilze gemacht?
Pilze sind etwas ganz spezielles. Sie sind weder Tier noch Pflanze! Sie bilden ein eigenständige Gruppe, die in der Evolutionsgeschichte 100 Millionen Jahre alt ist. In dieser Zeit haben sie sich eher mit den Tieren als mit den Pflanzen entwickelt: Zum Beispiel enthalten ihre Zellwände Chitin, woraus die Panzer von Krebstieren bestehen. Anders als Pflanzen brauchen sie kein Blattgrün zur Energiegewinnung und nach dem Sterben betreiben sie eine Art Standortreinigung, in dem sie sich in organisches Material auflösen. So besteht ein Viertel der Biomasse der Erde aus Pilzen! Faszinierend, oder?
Das weltweit größte Lebewesen ist ein Pilz: Das Geflecht eines Hallimasch in Oregon erstreckt sich über 9 km2!
Man unterscheidet zwischen Großpilzen, also solchen mit Hut, Stiel und Myzel (= Geflecht, meist unterirdisch), und mikroskopischen Pilzen (Hefepilze, Schimmelpilze…).
Der Hut kann aus Lamellen, Röhren, Stacheln oder Poren bestehen. Im Hut befinden sich Millionen von Sporen. Der Hut steht meistens auf einem Stiel, so können die Sporen vom Wind verbreitet werden. Wie immer gibt es Ausnahmen, wie z.B. die köstliche Krause Glucke oder die Trüffeln, die nicht einmal oberirdisch sind. Dafür aber himmlisch schmecken!
Und wenn man sich mit Pilzen befasst, liest man sehr bald viele mythischen Erzählungen: Die Pharaonen im alten Ägypten hielten Pilze für Gewächse der Unsterblichkeit. Im europäischen Mittelalter galten sie hingegen als äußerst suspekt. Bei vielen Naturvölkern finden Pilze in schamanischen Bräuchen ihre Anwendung. Das liegt an den enthaltenen Stoffen Psilocybin und Psilocin, die eine hallucinogene Wirkung haben (und deshalb unter dem Betäubungsmittelgesetz fallen). Der im Fliegenpilz enthaltene Stoff Muscimol ist bei sibirischen Schamanen sehr beliebt, die den Pilz für ihre Trance benutzen.
Man wusste also schon in der Antike viel über die Wirkung der Pilze, nutzte sie sowohl zur Beseitigung lästiger Feinde, als auch bei Darm- und Hautkrankheiten.
Die Gletschermummie „Ötzi“ trug Pilze bei sich: den Birkenporling, um Darmparasiten und Würmer zu bekämpfen, und den Zunderschwamm, um Blutungen zu stillen.
Später fanden Pilze in der Klosterheilkunde Anwendungen. Hildegard von Bingen beschreibt die wohltuende Wirkung des Lackporlings, den wir in der heutigen Mykotherapie als Reishi kennen. Die Pilze verloren dann mit der Verbreitung der modernen Medizin an Bedeutung. Jedenfalls in der westlichen Welt!
Denn in der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch in Japan sind Pilze ununterbrochen angewendet worden. Erst Mitte der 70er Jahre gelang es, westliche Mediziner auf einen Kongress in Tokyo einzuladen, wo die Ergebnisse intensiver Forschung über die Wirkung von Vitalpilzen vorgestellt wurde. Es wurden seitdem sehr viel wissenschaftliche pharmakologische Untersuchungen geführt, die die Inhaltsstoffe und die Wirkungsweise der Pilze verdeutlichen.
Was macht denn die Pilze so wertvoll, dass man sie zu therapeutischen Zwecken einsetzen kann?
Um dies zu verstehen, hilft es vielleicht sich vorzustellen, dass Pilze überaus „hilfsbereit“ sind. Pilze haben die Fähigkeit entwickelt, Stoffe zu bilden, die Viren, Bakterien und schädliche Pilze bekämpfen. Genau diese Stoffe macht sich die Mykotherapie zunutze. Und nicht nur die Mykotherapie! Zum Beispiel werden natürliche Penicilline von Schimmelpilzen gebildet…
Nun möchte ich Ihnen für einige der bekanntesten Pilze Behandlungsbeispiele geben:
Agaricus blazei Murril (Sonnenpilz, Mandelpilz):
Enthält viele Vitamine, z.B. Biotin und Folsäure. Außerdem Mineralien und Spurenelemente wie Kalium, Zink und Magnesium.
Der Pilz findet Anwendung in der Krebstherapie, bei Verdauungsstörungen, Allergien und Schilddrüsenüberfunktion.
Auricularia polytricha (Judasohr, chinesischer Morchel):
Enthält die wasserlöslichen B-Vitamine. Ferner Mineralien und Spurenelemente wie z.B. Phosphor, Eisen und Silicium.
Der Pilz wird eingesetzt zur Bluverdünnung und Thromboseverhinderung. Wirkt als Entzündungshemmer der Haut und Schleimhäute und wirkt vorbeugend gegen Herzinfakt und zur Linderung bei Bauch und Zahnschmerzen eingesetzt.
Coprinus comatus (Schopftintling):
Auch dieser Pilz enthält Mineralien und Spurenelemente, wie z.B. Mangan, Zink und Kalzium.
Er wird eingesetzt zur Senkung des Blutzuckerspiegels. Soll bei der Hemmung von Sarkomzellen helfen, und vor Arteriosklerose schützen.
Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz):
Enthält essenzielle Aminosäuren, Cordycepin, Ergosterin ( Vorstufe Vit. D) und Polysacchariden.
Er wird eingesetzt bei Stimmungsschwankungen, Depressionen, Asthma und begleitend in der Krebstherapie.
Coriolus versicolor (Schmetterlingssporling):
Er enthält Polysacchariden, Ergosterin ( Vorstufe Vit.D) und Dextran, wird in Cina zur Behandlung bei Hepatitis gegeben.
Anwendung findet der Pilz z.B. bei Virusinfektionen (Grippe, Herpes) zur Unterstützung der Leber, bei Entzündungen des Darms und zur Unterstützung des Immunsystems.
Hericium erinaceus ( Igelstachelbart, Affenkopfpilz):
Er enthält Zink, Eisen,Selen und viele andere Dinge.
Der Pilz wird zur Prävention von Magen, Darm, Speiseröhren und Hautkrebs eingesetzt. Ferner bei Nervenerkrankungen, bei Alzheimer und zur Regeneration von peripheren Nerven oder bei neuronalen Erkrankungen.
Maitake ( Klapperschwamm):
Er enthält auch B-Vitamine wie Niacin und Folsäure und sein Mineralstoffe sind u.a. Zink, Eisen und Kupfer.
Er wird zur Stärkung des Immunsystems, bei Krebserkrankungen, bei Hepatitis und zur Vorbeugung gegen Osteoporose verwendet.
Polyporus umbellatus ( Eichhase):
Seine Inhaltsstoffe sind u.a. Kalzium, Kalium, Mangan, Kupfer, die B- Vitamine Biotin, Niacin und Folsäure.
Auch Vit- A beinhaltete er.
Polyporus wird zur Verbesserung der Haut und Haarstruktur, zur Verbesserung des Lymphflusses , bei Herzinsuffizienz
und zur Unterstützung bei Krebs verwendet.
Reishi ( glänzender Lackporling):
Reishi ist der König unter den Vitalpilzen. Seine Inhaltsstoffe sind Calcium, Magnesium, Kupfer und vieles andere.
Er wir gerne zur Unterstützung bei Schlafstörungen,Bronchitis, Blutfettregulierung, Blutdruckregulierung, Anti Aging und vieles mehr eingesetzt.
Shiitake (Lentinula edodes):
Auch er enthält einige B-Vitamine, Eisen Zink, Kalzium und auch essentielle Fettsäuren.
Er wird eingesetzt bei Immunschwäche, Regulation des Fettstoffwechsels, Arthritis, Osteoporose und zum Aufbau der Darmflora.
Sie sehen, es gibt ein sehr vielfältiges Einsatzgebiet für alle Pilze. Ich habe hier bei den einzelnen Pilzen nicht alle Inhaltsstoffe und nicht alle Einsatzgebiete genannt. das würde den Rahmen sprengen.
So sollte auch bei jedem Tier (oder auch Menschen) genau ausgesucht werden welcher Pilz am besten zu dem Patienten und Krankheitsbild passt.
Auf jeden Fall sind die Vitalpilze eine weitere tolle Therapieform unter den alternativen Heilmethoden, die man mit in Betracht ziehen sollte.
Die Pilze gibt es als Pulver in Kapselform und können so geöffnet leicht unter das Futter gemischt werden.
Die Dosierung muss von Fall zu Fall überlegt werden.

