Welpe/Junghund

Wie lange ist der Welpe ein Welpe?

Darüber streiten sich die Geister, ich würde sagen bis zum Zahnwechsel, das ist mit ca. 6 Monaten der Fall.

Danach kommen 6 Monate Junghund-dasein.

Sicher ist jedem klar -> ein Welpe/Junghund muss anders gefüttert werden als ein ausgewachsener Hund. Aber worauf muss man achten.

Fangen wir mit den Proteinen an.

Der Bedarf an Protein ist ca. 4 x so hoch wie bei einem ausgewachsenen Hund, da Protein zur Zellteilung also für das Wachstum wichtig ist.


Wie stelle ich fest, dass Protein fehlt?
Die typischen Symptome:

  1. verminderte Fresslust
  2. Anfälligkeit für Durchfall und Parasitenbefall
  3. setzen mehr Fett an, stumpfes Fell
  4. wenig Anteilnahme, Tier ist träge


Zuviel Protein hingegen hat keine nachteilige Wirkung auf das Wachstum, beschleunigt es aber auch nicht.

 

Energiegehalt:

  1. Wichtig fürs Wachstum, aber zu  viel Energie heißt zu schnelles wachsen.
  2. Die Endgröße wird nicht beeinflusst wird aber bei zu viel Energie schneller erreicht (schlecht für den Bewegungsapparat)
  3. Calcium/Phosphor Gehalt:
  4. Sehr wichtig wegen Knochenmineralisierung.
  5. Zu viel Phosphor hemmt im Darm die Aufnahme des Calciums. Somit  fehlt Calcium, der Knochen kann nicht mineralisiert werden
  6. Vit. D :
  7. ca.20IE/kg KM Vitamin D empfohlen

 

Warum kein schnelles Wachstum?

  1. In den ersten 3-6 Lebensmonaten ist die Hauptwachstumsphase des Hundes
  2. Die Wachstumsgeschwindigkeit wird durch die Energieaufnahme nachhaltig beeinflusst
  3. Ist der Hund zu schnell gewachsen wird das noch nicht ausgereifte Skelett durch die höhere Körpermasse mehr belastet und die Muskeln, Bänder und Sehnen können dies nicht abfangen
  4. Auch die Druckbelastungen durch Starts und Stopps sind in diesem Fall höher für die Gelenke ( Mikroverletzungen der Gelenkknorpel)
  5. Energieüberversorgung: Gelenkknorpel werden nicht genug abgestützt. Dadurch können sich u.U. Knorpelschuppen ablösen und zum Krankheitsbild der Gelenkmaus oder Chip führen (OCD).
  6. Knochen können ungleichmäßig wachsen, z.B. Speiche und Elle --> im Gelenk entsteht Stufe = ED

 

Nie zu wenig Kalcium / Phosphor

  1. Ein Mangel an Vitamin D, Phosphor und/oder Kalzium führt zu Rachitis ( kommt heute nur noch selten vor)
  2. Wichtiger ist eine Erkrankung, die sich infolge eines Phosphorüberschusses im Futter entwickelt und durch eine fortschreitende Entmineralisierung des Skeletts mit bindegewebigem Umbau gekennzeichnet ist. Es entwickeln sich weiche, biegsame Knochen. Die Erkrankung tritt auf, wenn Fleisch bzw. Getreideprodukte ohne Ergänzung mit Mineralstoffen gefüttert werden und das Kalzium/Phosphorverhältnis unter 1:1 liegt (Relativer Kalziummangel).
  3. Erheblicher Kalziumüberschuss im Futter, das 2,5 – 3 fache, kann auch zur Schädigung des Skelettes führen. (Vermehrt bei großwüchsigen Rassen)
  4. Durch den Kalziumüberschuss kann vermehrt das Hormon Calcitonin ausgeschüttet werden. Das wiederum kann die Knochenzellen negativ beeinflussen und verhindert den Ab- und Umbau der Knochensubstanz

 

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