Arthrose

Arthrose allgemein.

Arthrosen sind chronische Gelenkserkrankungen, in deren Verlauf im Gelenk Knorpelgewebe immer mehr zerstört und zunehmend knöchernes Material zugebildet wird.Arthrose entsteht oft durch Fehlbelastungen.Durch diese werden die Gelenke überstrapaziert, es entsteht Arthritis, der Knorpel baut ab, es kommt zu Schmerzen und dadurch zu weniger Bewegung. Das Gelenk wird immer unbeweglicher. Man kann dem rechtzeitig entgegenwirken. Durch gesunde Ernährung, weiterhin Bewegung und auch Physiotherapie.

Hier 2 Beispiele aus meiner Praxis:

  1. Unterwasselaufband
  2. Blutegeltherapie

Amy ist eine 10 Jahre alte SchäferhundmischlingsdameAmy wartet

Amy hatte schon als junger Hund Probleme beim Laufen. Der Arzt stellte Fehlstellungen der Hinterbeine fest.

Es sah so aus als wenn sie als junger Hund nicht richtig wachsen konnte. Warum weiß man nicht . Vielleicht hatte sie keinen Platz um sich richtig zu entwickeln (Auslandshund).

Vielleicht musste sie die ersten Monate in einer engen Transportbox verbringen. Amy ist ein Hund aus dem Tierheim, eine genaue Vorgeschichte ist nicht bekannt.

Um ihr zu ermöglichenden schmerzfrei laufen zu können wurde sie an beiden Hinterbeinen operiert, um die Fehlstellung zu beheben.

Dennoch hatte sich Ihr Gangbild verändert, und somit wurden ihre Gelenke nicht so wie üblich belastet.

Immer wenn es sich um Fehlbelastung handelt entsteht leicht Arthrose.

Aus diesem Grund konnte sie auch nicht mehr so lange wie früher laufen und muss Schmerzmittel nehmen.

Um die Gelenke besser und schmerzfreier zu bewegen, hatte die Besitzerin sich dazu entschlossen Amy auf dem Wasserlaufband laufen zu lassen.

Da der Hund im Sommer sowieso viel und gerne im Wasser ist, war die Gewöhnung an das Laufband kein Problem.

Wir haben die Laufzeit jedes Mal erhöht, und jetzt läuft sie ohne Probleme 2x10 Minuten.
Die Belastung entspricht in etwa einem Spaziergang von 60 Minuten.

Die Besitzerin berichtete, das Amy derzeit wesentlich länger laufen kann, und sich ihr Gangbild wesentlich verbessert hat.


Die Schmerzmittel hat die Besitzerin nicht abgesetzt, aber sie ist mit dem Behandlungsverlauf sehr zufrieden.

 


Balu ist ein 6 Jahre alter Australien Shepard Rüde.

Balu ist zu mir gekommen da er humpelte und auch überhaupt keine Freude mehr an der Bewegung hatte.

Man merkte ihm deutlich an das er Schmerzen hatte. Ich vermutete, dass das Problem aus der Hüfte kam, bzw. das Hüftgelenk arthrotisch verändert war. Da Balu aber eben Schmerzen hatte bat ich die Besitzerin doch noch den Hund vom  Tierarzt anschauen zu lassen. Dieser bestätigte meine Vermutung und verordnete Schmerzmittel. Diese wirkten sehr gut und während der Gabe konnte Balu auch besser laufen aber Schmerzmittel sollten ja nicht ständig gegeben werden. Besonders bei so einem jungen Hund.

Schulmedizinisch gab es folgende Optionen. Goldakupunktur oder Durchtrennen des Nervs, damit keine Schmerzen mehr gespürt werden. Die Besitzer entschieden sich aber erst dafür Balu mit Blutegeln behandeln zu lassen.

Ich setzte Balu zwei Blutegel an der Hüfte an. Beide Blutegel fingen an zu saugen. Balu ließ die ganze Prozedur entspannt über sich ergehen. Nach ca. 45 Min fielen sie ab und ich konnte Balu einen leichten Verband anlegen.

Die Besitzer berichteten mir am nächste Tag das er schon fiel besser läuft und auch seit langem mal wieder besser geschlafen hat. Wir haben die Behandlung nach einer Woche wiederholt und Balu hat auch diese gut überstanden. Er läuft auch jetzt noch, ca.5 Wochen nach der Behandlung, beschwerdefrei. Die Blutegeltherapie wird sicher noch einmal wiederholt werden müssen, aber ich denke Balu hat gute Chancen, dass er ohne OP schmerzfrei laufen kann.

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